Zukunft Personal Blog

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Tag: Flexibles Arbeiten (page 1 of 4)

Angestellte werden für ihre Ergebnisse bezahlt, nicht für ihre Anwesenheit

Gastbeitrag Jutta Rump von INQA zum Thema flexible Arbeitsmodelle

Quelle: unsplash

Das Kind in Ruhe zur Kita bringen und abends noch von zu Hause arbeiten: Flexible Arbeitszeitmodelle sind gerade in aller Munde – und klingen aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht zunächst sehr attraktiv. Schließlich lässt sich Privates und Berufliches damit besser vereinbaren. Für Unternehmen ist die Flexibilisierung der Arbeitszeit jedoch ein schwieriges Thema. Es ist einfacher und billiger, zu sagen: „Alle kommen von acht bis fünf“, statt individuelle Lösungen zu entwickeln. Um aber qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an sich zu binden und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, müssen Unternehmen umdenken und flexiblere Modelle ermöglichen.

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Guido Zander: „Flexibilität sollte mehr honoriert werden als Zeitverbrauch“

Guido Zander im Interview zu flexiblen Arbeitszeitmodellen

Quelle: Guido Zander

Seine satirischen Artikel „So zerstören Sie Ihren Betriebsfrieden zuverlässig“ und „Noch mehr Tipps, um Ihr Unternehmen zu ruinieren“ über Arbeitszeitgestaltung haben auf LinkedIn bereits über 100.000 Leser. Auf der Zukunft Personal Nord wird Guido Zander, Geschäftsführer der SZZ-Beratung für Arbeitszeit und Personaleinsatzplanung, seine Erfahrungen und Anekdoten aus über zwanzig Jahren Beratungspraxis live und mit einem Augenzwinkern zum Besten geben. Wir haben vorab mit ihm gesprochen und festgestellt: Genauso lustig wie seine Anekdoten zur Umsetzung von Arbeitszeitmodellen sind, so ernst und wichtig ist Guido Zander das Thema tatsächlich.

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„Auch ich habe kein Büro mehr und muss mir jeden Tag einen Arbeitsplatz suchen“

Markus Köhler von Microsoft über maximale Flexibilität und Agilität

Quelle: Markus Köhler

Maximale Flexibilität und Agilität für alle Mitarbeiter – wovon viele Unternehmen bislang noch träumen, hat Microsoft Deutschland im September 2016 in die Tat umgesetzt. Seit dem Umzug in die neue Deutschland-Zentrale in München lebt der global agierende Konzern digitale Arbeitskultur dort vor. In einer Keynote erzählte Markus Köhler, Leiter Personal und Mitglied der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, auf der Messe Zukunft Personal in Köln anschaulich, was Unternehmen tun können, um die Umstellung auf ein virtuelles Büro auch bei sich erfolgreich umzusetzen. Im Interview vor Ort spricht er aber ebenso über die Hürden, die im Zuge einer solch wegweisenden Umstrukturierung lauern können.

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Future Talk auf der Personal Austria: „Der Wert von Zeit ist höher angesehen als der Wert von Geld“

Future Talk auf der Personal Austria: „Der Wert von Zeit ist höher angesehen als der Wert von Geld“

Die Diskutanten beim Future Talk auf der Personal Austria. Quelle: Personal Austria – Jack Tillmanns

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Unternehmenskultur aus? Dieser Frage gingen beim interaktiven Future Talk auf der Personal Austria 2017 Vertreter von Politik und Wirtschaft nach. Unter der Moderation von Michael Köttritsch, Leiter Ressort Management und Karriere bei Der Presse, diskutierten Isabell Hametner, Senior Vice President Human Resources bei der OMV, Dr. Christian Operschall, Stellvertretender Sektionsleiter und Gruppenleiter der Sektion VI Arbeitsmarkt im Bundessozialministerium, Claudia Winkler, Mitgründerin des Start-ups goood.de, sowie Mag. Regina Hartweg-Weiss, Leiterin Allgemeine familienpolitische Angelegenheiten und Vereinbarkeit von Familie & Beruf beim Bundesfamilienministerium, darüber, wie der digitale Wandel sozial gestaltet werden kann.

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„Der digitale Mitarbeiter von morgen hat niemals wirklich Feierabend“

Foto: Tim Cole

Foto: Tim Cole

Die Digitalisierung wird früher oder später jede Branche erfassen und grundlegend verändern, davon ist Tim Cole überzeugt. Den Buchhandel habe es bereits getroffen − nun sei Amazon dabei, den Lebensmittelmarkt zu revolutionieren. „Wenn ich beispielsweise Apotheker wäre, würde ich mir Gedanken darüber machen, was aus mir wird, wenn wir demnächst in der Lage sein werden, unsere Pillen daheim auf dem 3D-Drucker auszudrucken“, so Cole. Im Interview spricht der Digitalisierungsexperte und Blogger-Pionier über die digitale Transformation im HR-Bereich und die unterschiedlichen Auswirkungen.

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Crowdworking – die Zukunft des Arbeitens?

Quelle: Designerspics

Quelle: Designerspics

In Deutschland gibt es 32 Crowdworking-Plattformen und etwa 1-2 Millionen Crowdworker, viele davon im Nebenerwerb und höher gebildet als der Bevölkerungsdurchschnitt. Ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt ist noch minimal, aber nach Ansicht vieler Experten steigend.

Darum lohnt es sich also, über die meist solo-selbständigen Crowdworker als ernsthaften Baustein zukünftiger HR-Portfolios nachzudenken, obwohl das Image des Crowdworkings geprägt ist von getakteten Miniaufgaben (micro tasks) wie z. B. Bilder vertaggen, Fotos von Produkten oder Werbeträgern in realer Umgebung schießen oder eben eine Wand streichen. Aber  geht auch weit in die Wissensarbeit hinein – wie z.B. Übersetzungen, Lektorate, Forschungsdienstleistungen oder Softwareentwicklung.

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Mit der Arbeitswelt müssen sich auch Unternehmen wandeln

Unternehmenskultur

Foto: Pexels

Künftig werden sich nur agile, selbstlernende Organisationen behaupten können. Mitarbeiter brauchen Freiräume, flache Hierarchien, flexible und mobile Arbeitsformen, davon ist Lutz Stratmann, Geschäftsführer der Demografieagentur, überzeugt. Das bedeutet jedoch, dass sich die Unternehmenskultur mit der Arbeitswelt wandeln muss. Im Interview erläutert er, wie das Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur der Initiative Neue Qualität der Arbeit Betrieben dabei hilft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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Die Arbeitswelt ist gestaltbar

Thorben-Albrecht-Interview-Arbeitswelt

Foto: Thorben Albrecht

Im Gespräch mit Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Es besteht kein Zweifel, dass sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung massiv verändern wird. Durch Vernetzung und Qualifizierung sieht Thorben Albrecht deutsche Unternehmen gut aufgestellt für die Arbeitswelt der Zukunft. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales setzt darauf, mit allen Akteuren im Gespräch zu bleiben und durch agile Arbeitspolitik Räume für Neues zu eröffnen. „Maßgeblich ist die gemeinsame Haltung dazu: Die Arbeitswelt ist nicht technologisch vorgegeben, sondern gestaltbar – und zwar auf allen Ebenen“, erklärt er in einem umfassenden Interview im Vorfeld der Zukunft Personal. Auf Europas größter Messe für Personalmanagement in Köln hält der Staatssekretär einen Keynote-Vortrag und ist Teilnehmer beim Future Talk, bei dem Politik auf Wirtschaft trifft.

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Working Out Loud als mentales Onboarding für die Digitale Transformation

Working-out-loud

Um nachhaltige Veränderungen erfolgreich zu initiieren, müssen drei Dinge zusammenkommen: Verhalten, Mindset und Rahmenbedingungen. Ein neues Verhalten wird nur dann konsequent umgesetzt und langfristig beibehalten, wenn es auf der richtigen Haltung und Einstellung basiert. Doch selbst dann spielt das Umfeld eine zentrale Rolle – denn wenn die Rahmenbedingungen die Verhaltensänderung nicht begünstigen und unterstützen, kann keine nachhaltige Veränderung erfolgen. Gerade in der Digitalen Transformation wird ein lebenslanges individuelles und organisationales Lernen zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen.

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Mobile Work kann nur funktionieren, wenn sich auch die Haltung ändert

Alexandra Heinrichs sprach auf der PERSONAL2017 Nord über Erfolgstrategien für Mobile Work

Alexandra Heinrichs sprach auf der PERSONAL2017 Nord über Erfolgstrategien für Mobile Work

Die Karriere von Alexandra Heinrichs ist keine klassische Karriere, wie man sie aus dem oberen Management kennt: Von Jobsharing über Teilzeit und Elternzeit war alles dabei. Und trotzdem – oder gerade deswegen? – machte Alexandra Heinrichs im Unilever-Konzern Karriere. Seit 2014 ist die studierte Sozialwissenschaftlerin Vicepresident HR D-A-CH bei Unilever. Auf der PERSONAL2017 Nord sprach Heinrichs über die Erfolgsstrategien für Mobile Work und plauderte aus dem Nähkästchen, wie konkrete Maßnahmen bei dem Hamburger Konzern aussehen:

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