Zusamennfassung der Blogparade zu permanentbeta

Quelle: Pexels

15 Beiträge mit ganz unterschiedlichen Impulsen, Fragestellungen und Ideen rund um #permanentbeta – das ist das Ergebnis der Blogparade, zu der wir vom 31.7.-31.8.2018 aufgerufen haben.
Die wichtigsten Ergebnisse und Kernaussagen der einzelnen Artikel stellen wir hier kompakt vor:

So wird HR zum Treiber der Digitalisierung!

Beim Blogartikel des Teams von Slide Presenter dreht sich alles um HR-Fachkräfte als zukünftige „Digital Heroes“ des Unternehmens. Quintessenz: HR kann und muss Treiber der digitalen Transformation sein! So sollen Personaler den Bewerbungsprozess vereinfachen und dabei Kollaborationstools einsetzen. Außerdem sollen sie beim Onboarding Videos einbinden und Online-Schulungen anbieten. Zur Leistungserfassung werden Kompetenzmanagement-Tools empfohlen.

HR-Transformation

Das Unternehmen Lumesse hat gleich zwei Blogbeiträge eingereicht: Im ersten Blogbeitrag schildert Luam Tesfai die Vorteile eines zentralen HR-Core-Systems, das eine Integration von HR-, Onboarding- und Talentmanagement-Daten ermöglicht. Und Laura Fuller erläutert, wofür moderne ATS (Applicant Tracking Systems) heutzutage genutzt werden können, beispielsweise für Talent Sourcing, Recruiting Analyse und als Mobile- und Videplattform.

Radikales Umdenken ist notwendig

Gunnar Sohn fasst für seinen Blogbeitrag Erkenntnisse von verschiedenen Wissenschaftlern zusammen: Professor Martin Kronberger beispielsweise empfiehlt Top-Managern, ihre Kontrollverlust-Ängste abzulegen und kollektives Handeln und vernetzen zuzulassen. Professor Klaus Backhaus hat folgende These: „Niemand kann sich heute noch in seinen Abteilungen verkriechen!“ Sonst werden Dataisten die Macht übernehmen und alle anderen von Chatbots mit künstlicher Intelligenz ersetzt.

Niemand kann sich heute noch in seinen Abteilungen verkriechen! Klick um zu Tweeten

Liebe das Ergebnis wie dich selbst!

Veränderungen sind oft lästig und der anfangs verspürten Euphorie folgt bald die Ernüchterung. Boris Gundl verrät in seinem Blogbeitrag, wie der Wandel dennoch gelingt. Er empfiehlt: Statt eine Gewohnheit einfach abzulegen, lieber durch ein anderes, nutzbringendes Ritual ersetzen! In den ersten drei Wochen falle das gewöhnlich schwer, danach werde es leichter. Was ebenfalls helfe: Sich in das Ergebnis verlieben! Dann lasse sich die beschwerliche Umsetzung besser akzeptieren.

Moderne Führung – gewusst wie

Führungskräfte von heute brauchen die Fähigkeit, Herausforderungen in ihrem beruflichen Alltag möglichst flexibel und agil mit ihrem Team zu lösen – davon ist Gudrun Happich überzeugt. Dafür sollte man sich aktiv dem Team widmen – wenn der individuelle Einsatz wirklich von Herzen komme, werde das mit Loyalität und persönlichem Einsatz gedankt. Happich empfiehlt, sich hierfür einen Sparringspartner an die Seite zu holen.

Als Selbstständiger in #permanentbeta überleben

Wie Selbstständige wettbewerbsfähig bleiben, erläutert Johanna Kommer von „Keine Superhelden“ in ihrem Blogbeitrag: Sie empfiehlt branchenspezifische Zeitschriften oder Newsletter zu abonnieren, entsprechende Blogs zu lesen und Messen zu besuchen. Aber nicht nur informieren sei wichtig, sondern auch rechtzeitig zu handeln, bspw. bei der Umsetzung der DSGVO. Außerdem empfiehlt sie regelmäßige Weiterbildungen.

Nicht nur informieren, sondern auch rechtzeitig handeln ist wichtig. Siehe #DSGVO! Klick um zu Tweeten

New Work für Steuerberater

Auch an der Steuerberaterbranche geht die Digitalisierung nicht spurlos vorbei, im Gegenteil. Viele repetitive Aufgaben werden zunehmend digitalisiert, dafür gewinnt Beratung immer mehr an Bedeutung. Welche neuen Möglichkeiten das Zusammenwirken von New Work und Digitalisierung für die Branche bringt, erörtert Carola Heine in ihrem Blogbeitrag.

Plädoyer für Feelgood Management

Julia Eisold macht sich stark für die Einführung von Feelgood Managern. Ihre These: Viele junge Arbeitnehmer suchen nach dem Sinn in ihrer Tätigkeit, wollen besser geschätzt werden, flexibler arbeiten und eine bessere Work-Life-Balance finden. Auf der anderen Seite gibt es schon jetzt den „War for Talents“ – das alles seien gute Gründe, um auf Feelgood Management zu setzen.

Recruiting der Zukunft

Um Recruiting-Trends geht es in gleich zwei Blogbeiträgen: Das 100-Worte Team prophezeit sechs Trends für die Zukunft des Recruiting: Talentsuchmaschinen, One-Click-Bewerbung, Matching, Chatbots im Recruiting Prozess einsetzen, Robot Recruiting und individuell auf den jeweiligen Bewerber angepasste Karriereseiten.

Claudia Lorber teilt in ihrem Blogbeitrag viele dieser Einschätzungen: So glaubt auch sie an intelligente Matchingsysteme und Individualität in der Personalbeschaffung. Darüber hinaus betont sie, dass Personalentwicklung und Recruiting Chefsache werden müssen. Sie setzt auf agiles Recruiting und die Fähigkeit, sich interdisziplinäre Methoden anzueignen. Dafür brauche es völlig andere Denkansätze, Ressourcen sowie Kreativität und zusätzliche Kompetenzen zu (für? Wie?) Gesprächsführung und Diagnostik.

Trends im Recruiting: Talentsuchmaschinen, One-Click-Bewerbung- Matching- Chatbots, Robot Recruiting und individuell auf den Bewerber angepasste Karriereseiten. Klick um zu Tweeten

Personalentwicklung in Zeiten von #permanentbeta

Dagmar Dörner beschreibt in ihrem Blogbeitrag auf amüsante Weise (leicht) überspitzt gängige Personalentwicklungsmaßnahmen – geprägt durch Lernziele, Meilensteine, Case Studies, genormte Eingangsvoraussetzungen etc. Ihr Fazit: Damit wird ein extrinsisches Lernverständnis zementiert, das allmählich die Lernenden entmündigt. Sie schlägt stattdessen vor, den agilen IT-Kollegen ein bisschen über die Schulter zu schauen.

Laut Birgit Junge von der Haufe Akademie steht die Personalentwicklung vor vier zentralen Herausforderungen: Der Vielzahl der Möglichkeiten, dem Lernen während der Arbeitszeit, dem Bereitstellen individueller Weiterbildungsangebote und der sich verändernden Rolle der Personalentwicklung, hin zu einem Wegebereiter der Digitalisierung. Es bedürfe deshalb an reichhaltigen Angeboten mit einer großen Reichweite, der jeweils passenden Nutzung der Inhalte und der Vermittlung von nachhaltigem Wissen.

Künstliche Intelligenz und Service Performance

Sabine Hübner behandelt in ihrem Blogbeitrag sowohl Chancen, als auch Hürden und Risiken von KI: Auf der einen Seite könne KI dabei helfen, passende Fachkräfte zu finden, auf der anderen Seite zeichne sich Service Performance durch Teamarbeit und Menschlichkeit aus. Deshalb könne KI das persönliche Gespräch nur ergänzen, aber nicht ersetzen. Es sei ein Zusammenspiel vieler Kanäle – Empfehlungsmarketing und Social Media, Interviews mit Software und persönliche Gespräche mit Recruitern, Geschäftsführer und Teams.

Die Digitalisierung ist eine große Chance für Frauen!

Die Digitalisierung verändert auch die Zusammenarbeit: Soft Skills werden immer wichtiger, Hierarchien werden abgelöst von einer Welt des vernetzten Arbeitens und Führungskräfte werden stärker auf ihr Team angewiesen sein, so Ani König in ihrem Blogbeitrag. Dadurch werden alle die Fähigkeiten, die per se vor allem Frauen zugeschrieben werden – Flexibilität, Multi-Tasking, Empathie und auch Zielstrebigkeit – zu den Key Qualifikationen, die man für eine erfolgreiche Karriere benötigt.

Flexibilität, Multi-Tasking, Empathie und auch Zielstrebigkeit werden zu den Key Qualifikationen, die man für eine erfolgreiche Karriere benötigt. Klick um zu Tweeten

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und haben wie angekündigt alle Beiträge in einem E-Book zusammengeführt und stellen es hier zum Download bereit!

 

E-Book zur Blogparade #permanentbeta

 

 

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