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Foto: Shutterstock

Die schicke Dienstlimousine der Luxusklasse zieht leise schnurrend an den staunenden Radfahrern vorbei und parkt just am Zugang zu den Fahrradständern. Wer könnte das anderes sein als der liebe Kollege, der gestern im Büro ausführlich über seine diversen Krankheiten berichtete und über die rücksichtslosen Drahteselfahrer klagte, die ihm am frühen Morgen immer die Vorfahrt klauen… Doch Stopp! Dieses (zugegeben ganz schön klischeehafte) Bild gehört immer mehr der Vergangenheit an. Statt Dienstwagen liegt das Dienstfahrrad im Trend, der Gesundheit und Umwelt zuliebe. Außerdem können Mitarbeiter auch mit einem Fahrrad steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen. So zum Beispiel bei Jimdo, einem Anbieter von Baukästen zum Selberbasteln der eigenen Website.

Gwen G. fährt jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit in die Hamburger Stresemannstraße. Und das obwohl das Jimdo-Büro an einer stark befahrenen Straße liegt. Die letzten zwei bis drei Kilometer vor dem Büro muss er immer besonders aufpassen, nicht umgefahren zu werden. Denn es  gibt viele Einfahrten von Geschäften und zahlreiche LKWs sind auf dem Weg zur nahegelegenen Autobahnauffahrt. Aber die Radwege sind gut ausgebaut, kein Grund zur Klage also. Zumal sein Arbeitgeber ihm seit Oktober letzten Jahres ein hochwertiges Fahrrad über den Bikeleasing-Service günstig zur Verfügung stellt und er/sie nicht mehr mit dem klapprigen Schrottrad von anno dazumal fahren muss.

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Foto: Gwen G. von Jimdo

Vom eigenen Koch bis zum hochwertigen E-Bike

Das Unternehmen Jimdo gibt es inzwischen seit neun Jahren und es ist schon auf mehr als 240 Mitarbeiter angewachsen. Da die Motivation der Beschäftigten für das Unternehmen überlebenswichtig ist, setzt es auf eine mitarbeiterorientierte Kultur. Arbeiten soll hier Spaß machen. Jimdo bietet unter anderem flexible Arbeitszeit, flache Hierarchien, eine Kita für den Nachwuchs und einen eigenen Koch, der mittags das Essen für alle zubereitet. Das Büro ähnelt einer großen WG, mit einer Sitzecke hier und einer Kaffee-Ecke dort.

„So sind wir auch zum Bikeleasing-Service gekommen, weil wir uns immer wieder Gedanken machen, was wir den Mitarbeitern bieten und Gutes tun können“, erzählt Christoph Schipper, „Personalgranate“ von Jimdo. „Dienstwagen war für uns nie eine Option. Unsere drei Gründer setzen sehr auf Nachhaltigkeit. Wir bekommen Obst von lokalen Lieferanten, der Kaffee ist fair trade und unser Koch achtet immer darauf, dass wir unsere Lebensmittel aus der Region beziehen. Und einer internen Umfrage zufolge kommen gerade mal 12 Prozent der Mitarbeiter mit dem PKW zur Arbeit.“ Zunächst wollte das Softwareunternehmen selbst ein paar Fahrräder kaufen und diese den Mitarbeiter zum Ausleihen zur Verfügung stellen. Doch viele Kollegen kamen mit alten, nahezu funktionsuntüchtigen Rädern zur Arbeit, so dass schnell klar war: Das reicht nicht aus.

Mitarbeiter sparen bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten

Im Herbst hat dann die Firma einen kleinen Showroom im eigenen Büro aufgebaut. Mit dabei war ein Fahrradhändler aus Cuxhaven, mit dem Jimdo hauptsächlich zusammen arbeitet, und ein Mitarbeiter vom Bikeleasing-Service, der allen genau erklären konnte, wie das Ganze funktioniert: Das Prinzip ist das gleiche wie beim Dienstwagen. Die monatliche Leasingrate wird zunächst vom Gehalt abgezogen; Mitarbeiter müssen nur den sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Dabei spart man rund 30 bis 40 Prozent der Anschaffungskosten. Mit einer entsprechenden Berechtigungskarte sucht sich der Mitarbeiter einfach das gewünschte Fahrrad in einem Fahrradladen aus. Klaut jemand das Rad, was bei Jimdo in den letzten zwei Monaten schon zweimal vorgekommen ist, wird es schnell und unkompliziert ersetzt. Schon nach ein bis zwei Wochen steht das neue Fahrrad vor der Tür, mit lediglich 35 Euro Selbstbeteiligung.

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Bikeleasing-Service Rechenbeispiel

Radfahren zur Arbeit: Der Gesundheit zuliebe

Doch nicht nur der Geldbeutel der Mitarbeiter freut sich, sondern auch deren Gesundheit. Denn Fahrradfahren ist ein probates Mittel für regelmäßige Bewegung, die Krankenkassen und Ärzte mindestens drei Mal pro Woche für 30 Minuten empfehlen. Dass der Arbeitsweg ideal geeignet ist, um mit dem Rad zu fahren, sagt nicht nur der gesunde Menschenverstand. Laut einer Studie des niederländischen Forschungsinstituts TNO fehlen Mitarbeiter, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, im Schnitt mehr als einen Tag weniger pro Jahr als Kollegen, die nicht das Rad benutzen. Es gilt: Je häufiger sie mit dem Rad kommen und je länger der zurückgelegte Weg, desto seltener werden sie krankgeschrieben.

Warten auf die Sonne: Für den Tag des Fahrrads

Bei Jimdo ist es nicht beim Bikeleasing geblieben. Inzwischen gibt es im Haus einen eigenen Fahrradkeller, wo die Mitarbeiter ihre Räder sicher abschließen können. Alle sechs bis acht Wochen kommt ein Fahrradmechaniker vorbei, der über die Räder schaut – vielleicht müssen ja die Bremsen nachgezogen werden oder es stehen generell Reparaturen an.

Kein Wunder, dass der Service bei den Mitarbeiter total gut ankommt. „Wir haben schon rund 30 Leasingverträge abgeschlossen – und das obwohl wir zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt im Herbst gestartet sind. Sie wissen schon: Hamburger Wetter“, sagt „Personalgranate“ Christoph Schipper. „In den letzten ein bis zwei Wochen merken wir, dass das Interesse zunimmt.“ Wenn die Sonne endlich richtig rauskommt, plant er einen Tag des Fahrrads im Betrieb. Dann wird er vielleicht auch selbst mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Da er nur 500 Meter entfernt wohnt, geht er bisher doch eher zu Fuß.

Treffen Sie die Experten vom Bikeleasing-Service in der Start-up-Area auf der PERSONAL2016 Nord (Halle A4 | Stand A.02 D) oder auf der Corporate Health Convention (Halle 4 | Stand E.35 E).

 

 

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