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Foto: New To HR

Über die Zukunft von HR gehen die Meinungen deutlich auseinander. Zum Teil wird von mangelnder Selbstreflexion oder „Denken in Silos“ gesprochen, und dann wieder von einer verbesserten Qualifikation und einem wichtigen Beitrag zur Veränderung von Unternehmen.

Wenn man nach dem heutigen Eindruck von HR fragt, ergibt sich häufig auch kein einheitliches Bild. Viele Beobachter denken zunächst an Kostensenker (Personalabbau) oder Gehaltsverwalter. Damit ist der HR-Bereich deutlicher Kritik ausgesetzt. Wie lässt sich das ändern?

Wichtige Business Faktoren für HR sind kontinuierliche Innovation, neue Technologien, Risikomanagement, profitables Wachstum – und zwar bei anhaltendem Kostendruck.

Nimmt man den demografischen Wandel als Beispiel, so sieht man, dass dieses Thema in einigen Ländern eine sehr hohe Bedeutung hat. Die Auswirkungen können sehr unterschiedlich sein und müssen für jedes Unternehmen situationsbedingt analysiert werden. Für einige Länder ist dieses Thema jedoch nicht von Bedeutung, da sich die Altersstruktur nicht zu schnell verändern wird.

Personaler müssen sich deshalb genauer anschauen, welche Auswirkungen sich für den internationalen Bereich ergeben. Bei einem Mangel an Arbeitskräften könnten zum Beispiel gerade internationale Unternehmen einzelne Aufgaben und Themen in andere Länder vergeben oder auch ausländische Mitarbeiter ins Land holen. Eine Option bestünde auch darin, Kooperationen mit Organisationen, Hochschulen und Städten zu nutzen. Die jeweilige Situation müssen jedoch Personalmanager vorher genau unter die Lupe nehmen und sie sollten alle möglichen Auswirkungen prüfen.

In den nächsten 10 bis 20 Jahren wird HR voraussichtlich vielfältigere und anspruchsvollere Talente effektiver steuern müssen. Der Personalbereich wird nur dann zu einem anpassungsfähigen und strategischen Partner, wenn die Personalplanung strategisch aufgesetzt und die Anpassungsfähigkeit an Klima und Kultur verankert wird.

Zudem müssen Personalmanager die Führung verbessern, um das schwindende Mitarbeiterengagement zu stoppen und wieder aufzubauen. Dazu sollten sie individuelle Fähigkeiten zur Anpassung an Veränderung fördern und insgesamt die Individualität im Umgang mit Mitarbeitern nachhaltig gewährleisten.

In Zukunft werden auch Themen wie Strategic Workforce Planning, Nachfolgeplanung und Performance Management noch von größerer Bedeutung sein.


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Nicole Dominique Le Maire ist Gründerin der People Engine Ltd, mit den Marken Human Resources Global und New To HR. Treffen Sie Nicole auf der Zukunft Personal: am Mittwoch, 16. September, ab 12 Uhr bei „Meet the Blogger“ und am Donnerstag, 17. September, ab 14.30 Uhr beim Vortrag „Achieving Excellence Through Collaboration and Culture Change”.

E-Mail: nicole@humanresourcesglobal.com

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